Ausstellung

Zwischen Ungewissheit und Zuversicht. Kunst, Kultur und Alltag polnischer Displaced Persons in Deutschland 1945 – 1955

Blick in die Ausstellung "Zwischen Ungewissheit und Zuversicht" über polnische DPs im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum.
Foto: LWL / Hudemann

Etwa eine Million polnische Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge erlebten ihre Befreiung gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf deutschem Boden. In den westlichen Besatzungszonen lebten sie fortan als sogenannte „Displaced Persons“ in Sammelunterkünften. Viele zögerten vor allem aus politischen Gründen in ihr Heimatland zurück zu kehren.

Die in deutscher und polnischer Sprache erarbeitete Ausstellung gibt erstmals einen umfassenden Einblick in den Alltag und das bemerkenswert vielfältige Kulturleben in den polnischen DP-Camps. Mit Originalobjekten, Dokumenten, Fotos und Videointerviews wirft die Ausstellung Licht auf diesen kaum bekannten Teil deutsch-polnischer Geschichte.

Die Ausstellung des Industriemuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wird bis zum 19. November im Forum der Gedenkstätte Bergen-Belsen gezeigt.