Inhalt und Ziele

Eine interaktive Karte der Innenstadt Hannovers führt zu 30 Orten, die exemplarisch für Verfolgung und Widerstand während des Nationalsozialismus stehen: Zerstörte Gebäude der jüdischen Gemeinde, Stolpersteine vor den letzten frei gewählten Wohnungen von rassisch oder politisch Verfolgten, ehemalige Gefängnisse, dem 1933 gestürmten Gewerkschaftshaus und mehr. Dabei werden auch weniger bekannte Aspekte wie die Mittäterschaft der Stadtverwaltung und der Finanzbehörden bei Vertreibung und finanzieller Ausplünderung der jüdischen Einwohnerschaft angesprochen.

Der Beginn der Tour oder eine bestimmte Abfolge der Orte sind nicht vorgegeben. Die Informationen, Texte und Fotomaterial können wahlweise mit dem PC oder Mobilgeräten wie Smartphone und Tablet aus dem Internet abgerufen werden.

Dieser Stadtrundgang bietet Jugendgruppen und Schulklassen die Möglichkeit, selbstständig Spuren der jüngeren Geschichte in ihrem lokalen Umfeld zu entdecken. Adressat sind aber auch Erwachsene – nicht zuletzt in- und ausländische Besucher_innen der Landeshauptstadt, denen nun ein alternatives Angebot zu den herkömmlichen touristischen Rundgängen zur Verfügung steht. Eine englische Version ist geplant.

Stadtrundgang zu Orten der Verfolgung und des Widerstands 1933-1945 in Hannover, Screenshot: Michael Pechel

Stadtrundgang zu Orten der Verfolgung und des Widerstands 1933-1945 in Hannover, Screenshot: Michael Pechel

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