Inhalte und Ziele

Das zweitägige Seminar zum Thema Antiziganismus wurde im Rahmen des Projekts „Entrechtung als Lebenserfahrung“  von Franziska Göpner konzipiert und richtet sich an Multiplikator_innen der historisch-politischen Bildungsarbeit. Ausgangspunkt ist die Verfolgungsgeschichte der Sinti/Sintize und Roma/Romnja während des Nationalsozialismus, insbesondere auch die Geschichte dieser Häftlingsgruppe im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Die historische Auseinandersetzung wird um Fragen nach Kontinuitäten der Diskriminierung nach 1945 wie auch aktuelle Erscheinungsformen antiziganistischer Ressentiments erweitert.

Ziele des Seminars sind eine Auseinandersetzung mit dem Komplex Antiziganismus und dessen Erscheinungsformen wie auch eine Sensibilisierung der Teilnehmer_innen für gegenwärtige Formen und Wirkungsweisen antiziganistischer Ressentiments.

Transparent mit dem Motto der Gedenkfeier und Kundgebung zur Erinnerung an den Völkermord an den Sinti und Roma in der Gedenkstätte Bergen-Belsen, 27. Oktober 1979. Foto: Uschi Dresing

Transparent mit dem Motto der Gedenkfeier und Kundgebung zur Erinnerung an den Völkermord an den Sinti und Roma in der Gedenkstätte Bergen-Belsen, 27. Oktober 1979. Foto: Uschi Dresing