Thematische Führung

Der stille Weg des Widerstands – Kultur als Mittel zur Selbstbehauptung im Konzentrationslager Bergen-Belsen

Zeichnung von Zsuzsa Merenyi (Sammlung Gedenkstätte Bergen-Belsen)

Thematischer Rundgang mit Ann-Christine Stölpe

Schikanen, Demütigungen und Gewalt prägten das Leben der Häftlinge im Konzentrationslager. Jeder Tag war für sie ein Überlebenskampf. Die Nationalsozialisten hatten das Ziel, den Häftlingen jegliche Individualität und Menschenwürde zu nehmen. Was konnten sie dem entgegensetzen? Welche Möglichkeiten und Formen der Selbstbehauptung gab es für sie? Und welche enormen Risiken waren damit für die Häftlinge verbunden?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich der thematische Rundgang „Der stille Weg des Widerstands“. Die Teilnehmenden werden sich mit individuellen kreativen Selbstzeugnissen von Häftlingen beschäftigen, die auf ganz unterschiedliche Weise die damalige Lebenswirklichkeit abbilden und den jeweils damit verbundenen Emotionen Ausdruck verleihen. Auch die Motive der Häftlinge, die ebenso vielfältig wie die Formen der Selbstbehauptung waren, werden im Rahmen der Führung in den Blick genommen.

Treffpunkt: Informationstresen im Dokumentationszentrum

Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.