Film

Für eine Liebe so bestraft – Deutsche Frauen und Zwangsarbeiter

Ein Dokumentarfilm von Erika Fehse, 2000, 45 min.
Im Anschluss ein Beitrag von Katharina Saemann.

Der Film porträtiert mehrere Frauen, die sich während der Zeit des Nationalsozialismus in ausländische Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangene verliebten und sich deshalb des „Verbotenen Umgangs“ mit „Fremdvölkischen“ schuldig machten. Sie wurden zu Zuchthaus, KZ-Haft und Ehrverlust verurteilt. Dem Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangenen drohte im schlimmsten Fall die Hinrichtung zum Zwecke der „Abschreckung“.
Nach dem Krieg wurden die Frauen erneut bestraft: Sie wurden gemieden und von den Behörden gedemütigt, indem man ihnen die Anerkennung als politische Häftlinge und jegliche Haftentschädigung verweigerte.

Fimvorführung in Anwesenheit von Katharina Saemann, die Tochter der in dem Film porträtierten Anna Saemann und die über das Schicksal ihrer Eltern berichten wird.