Workshop

Hachschara und jüdische Gartenkultur

Gartenbau, Landwirtschaft und Landschaftsarchitektur als Teil jüdischen Lebens: Erste Ergebnisse eines Forschungsprojekts werden im Rahmen eines Workshops vorgestellt

Das Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL) der Leibniz Universität Hannover und des Technion Haifa in Israel forschen seit 2015 in einem gemeinsamen Projekt zum Thema „Jüdische gärtnerische und landwirtschaftliche Ausbildungsstätten in Deutschland im Kontext von Berufsumschichtung und Auswanderung und ihre Bedeutung in Palästina/Israel“.

Das Projektteam am CGL in Hannover unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Wolschke-Bulmahn beschäftigt sich mit Gartenbau, Landwirtschaft und Landschaftsarchitektur als Teil jüdischen Lebens in Deutschland im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Hachschara-Ausbildungsstätten, also auf Orten, an denen speziell für die Emigration nach Palästina ausgebildet wurde. Im Technion in Israel wird unter Leitung von Prof. Dr. Tal Alon-Mozes untersucht, welchen Beitrag die an den Hachschara-Zentren Ausgebildeten zur Entwicklung des Siedlungswesens, zum Gartenbau und zur Landwirtschaft sowie zur Landschaftsarchitektur in Palästina geleistet haben.Im Rahmen dieses Workshops werden erste Ergebnisse des Forschungsprojekts präsentiert und verschiedene Hachschara-Ausbildungsstätten in Deutschland vorgestellt.

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