Buchvorstellung

Im Schatten des Vergessens

Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und heimatlose Ausländer in Burgdorf 1939–1950: Buchvorstellung mit Rudolf Bembenneck und Dieter Heun

Das Buch des Arbeitskreises „Stadtgeschichte Burgdorf“ beschreibt das Schicksal der Frauen, Männer und Kinder, die nach Burgdorf verschleppt oder verschlagen wurden. An sie soll erinnert, ihr Leben und Leiden gewürdigt und ihnen ein bleibender Ort im Gedächtnis der Stadt gegeben werden. Die Publikation beleuchtet ein Kapitel der Stadtgeschichte, das weithin in Vergessenheit geraten ist. In den Jahren 1939 bis 1950 musste eine große Zahl von Männern, Frauen und Kindern als Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter oder heimatlose Ausländer in Burgdorf leben und arbeiten. Viele von ihnen, besonders die aus den Ländern Osteuropas, wurden aufgrund der nationalsozialistischen Ideologie als Menschen von geringerem Wert betrachtet und erniedrigend behandelt. Elementare Menschenrechte wurden ihnen vorenthalten und ihre Menschenwürde verletzt.

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