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Ausstellung Fortbildung Thematische Führung Vortrag Zeitzeugengespräch

Deportationsort Ahlem – Die „Judentransporte“ ab Hannover 1941-1944

Sonderausstellung mit Begleitprogramm

Die Sonderausstellung der Gedenkstätte Ahlem beschäftigt sich mit der Durchführung der sieben Deportationstransporte ab Ahlem ebenso wie mit den Zielorten Riga, Warschau, Theresienstadt und Auschwitz. Anhand von Biografien werden die Schicksale der Opfer sichtbar, Zeitzeugen berichten in Interviews von den Deportationen und den Zuständen am Deportationsort. Durch die Darstellung der Täter werden außerdem Handlungsspielräume sichtbar gemacht und die Strafverfolgung nach 1945 dargestellt.

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Ausstellung

„Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945

Eine Ausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

Anfang April 1945, als sich von Westen her die US-Armee näherte, räumte die SS das KZ Mittelbau-Dora im Harz. In aller Hast verlud sie 40.000 Häftlinge in Viehwaggons oder trieb sie zu Fuß Richtung Norden. Etwa die Hälfte der Transporte endete im KZ Bergen-Belsen. Tausende Häftlinge, die ihre Befreiung schon vor Augen hatten, wurden während der Todesmärsche ermordet. Nach dem Krieg bemühten sich die Alliierten, die während der Todesmärsche begangenen Verbrechen aufzuklären. Die meisten Deutschen hingegen lehnten eine Auseinandersetzung mit dem Thema ab.

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Seminar

Bergen-Belsen International Summer School 2017: Call for Papers

Memory in the Digital age: Comparative Memory Studies

31st of July – 6th of August 2017 in Bergen-Belsen Memorial, Germany

Bergen-Belsen is a unique place. Burdened by its war-time function as both a POW- and a concentration camp, it became a symbol of the culmination of human evil. In post-war years, the biggest displaced persons (DP) camp in Germany was established in an army base in close vicinity of the former concentration camp. The DP camp was dissolved in 1950 – the army base is still in use today, clearly noticeable through the sound of guns and grenades which can be heard while exploring the memorial.

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Ausstellung Film Vortrag

Deutsch-französische Sonderausstellung: Regards croisés – Prisonniers ici et là-bas (Perspektivwechsel – Gefangene hier, Gefangene dort)

In Zusammenarbeit mit dem Verein Mémoires et Terroirs (Gedächtnis und Gegend) stellt die nordwestfranzösische Stadt Cherbourg-Octeville durch diese Hör- und Bilderausstellung die Zeitzeugenaussagen ehemaliger Kriegsgefangener aus der Normandie und Deutschland während des Zweiten Weltkrieges vor. Die Erinnerungen der Zeugen der Normandie spiegeln die Berichte der deutschen Zeugen wider und umgekehrt.

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Tagung

Gedenkstätte Lager Sandbostel: Blick zurück und Blick nach vorn

Eine Tagung anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Gedenkstättenvereins Sandbostel

Die anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Gedenkstättenvereins Sandbostel stattfindende Tagung soll dazu dienen, das Vierteljahrhundert seit der Gründung des Vereins am 16. Januar 1992 (unter dem Namen „Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel“) bis zum aktuellen Entwicklungsstand der Gedenkstätte Lager Sandbostel Revue passieren zu lassen und Impulse zur Weiterentwicklung des Gedenkorts Sandbostel zu setzen.

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Konzert

Kurt Tucholsky – merkt Ihr nischt?

Eine Kurt Tucholsky-Revue mit Gisa Flake, Uwe Flake und Uschi Syring-Dargies

Wer war schuld am Untergang der Weimarer Republik? War es nicht schon Anfang der 1920er Jahre klar, dass der erste Versuch einer Demokratie in Deutschland scheitern und folgerichtig und logisch in der brutalen Nazi-Diktatur enden musste?
Kurt Tucholsky, wortsicherster Journalist der Weimarer Republik, erkannte schon früh das aufziehende Unheil. „Er wollte mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten“, meinte einmal Erich Kästner, doch Tucholsky musste ernüchtert feststellen, wie wenig ihm das gelingen sollte. Viele seiner Texte und Lieder haben auch heute noch eine erschreckende Aktualität.

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Konzert

Die Grenzgänger – Und weil der Mensch ein Mensch ist

Konzert zum Holocaustgedenktag

Die Grenzgänger feiern den Mut und die Zivilcourage der vielen tausend Menschen, die sich gegen eine unmenschliche Diktatur wehrten. Sie singen und spielen Lieder und Texte aus den Lagern und Gefängnissen des NS-Staates und dem Widerstand gegen das Hitler-Regime. Angefangen vom Lied der „Moorsoldaten“ bis zum „Buchenwaldlied“ führen die Lieder mitten hinein in die Gedanken und Gefühle der Gefangenen, zeigen ihren Überlebenswillen und sind Ausdruck einer humanitären Gesinnung.
Arrangiert für Cello, Akkordeon und zwei Gitarren, mit Geschichten rund um die Lieder und ihre Verfasser.

Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Moringen in Kooperation mit der Initiative Kunst und Kultur Northeim e.V.

Ort: Muthaus-Saal, 37181 Hardegsen
Eintritt: 10 €

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Ankunft von französischen Kriegsgefangenen im Stalag X B (Wehrmachtsfotografie.Fotograf unbekannt, nicht datiert. Archiv: Gdst. Lager Sandbostel)

Ankunft von französischen Kriegsgefangenen im Stalag X B (Wehrmachtsfotografie. Fotograf unbekannt, nicht datiert. Archiv: Gdst. Lager Sandbostel)

Vortrag

Französischen Kriegsgefangene im Stalag X B

Vortrag von Dr. Lars Hellwinkel

Die französischen Kriegsgefangenen bildeten die größte Gruppe unter den verschiedenen Nationen im ehemaligen Stalag XB. Der Vortrag soll einen Überblick über das Leben der französischen Soldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft geben, ihren Spuren in der Region zwischen Weser und Elbe nachgehen und einen Blick auf die Erinnerung an ihr Schicksal nach 1945 in Frankreich werfen.

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Marsch polnischer Pfadfinder durch die polnische Enklave Maczków/Haren (Ems), ca. 1945 – 1948. (Privatbesitz Aleksandra Sekowska, Warschau)

Marsch polnischer Pfadfinder durch die polnische Enklave Maczków/Haren (Ems), ca. 1945 – 1948. (Privatbesitz Aleksandra Sekowska, Warschau)

Seminar

Befreit, aber nicht in Freiheit – Wege zurück ins Leben

Seminar in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen

Im Mittelpunkt dieses Seminars steht eine Beschäftigung mit Lebenswegen und Schicksalen von Befreiten in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Befreite Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten oft noch Monate als Ex-POWs oder DPs in Deutschland bleiben, bevor sie repatriiert wurden. Viele Osteuropäer erlebten nach ihrer Rückkehr in eine zerstörte Heimat wieder Verfolgung oder Ausgrenzung. Deutschen Überlebenden von Lagern und Haftstätten wurde nach ihrer Heimkehr nicht selten argwöhnisch begegnet. Manche wurden weiterhin ausgegrenzt, andere kämpften gegen viele Widerstände um ihre Rehabilitation und Anerkennung als NS-Verfolgte, noch mehr aber schwiegen über ihr Schicksal – auch in der Familie.

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Buchvorstellung Vortrag

Wannseekonferenz – Der Weg zur „Endlösung“

Vortrag und Buchvorstellung mit Dr. Peter Longerich

Am 20. Januar 1942 kamen fünfzehn hochrangige Vertreter des NS-Staates auf Einladung von Reinhard Heydrich in einer luxuriösen Villa am Wannsee zusammen, um über die »Endlösung« der »Judenfrage« zu beraten: Man entschied, so dokumentiert es das Protokoll, insgesamt elf Millionen Menschen zu deportieren, sie mörderischer Zwangsarbeit auszusetzen und die Überlebenden und Nichtarbeitsfähigen auf andere Weise ums Leben zu bringen.

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Vortrag

Als „Gemeingefährlicher“ im KZ: Der Fall Hans Grans, Mitangeklagter im Haarmann-Prozess

Vortrag von Dr. Dagmar Lieske

Zwischen 1933 und 1945 ordnete die Kriminalpolizei gegen mehrere zehntausend Menschen aufgrund krimineller Vorstrafen oder abweichenden Verhaltens die sogenannte Vorbeugehaft an, die in den Konzentrationslagern vollstreckt wurde. Nach Kriegsende konnten diese Menschen weder auf eine Anerkennung als Opfer des Nationalsozialismus hoffen, noch Entschädigungen erhalten.

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Standbild aus dem Trailer zu „Wessen Feind?“auf Vimeo.com (https://vimeo.com/150702276)

Film

„Wessen Feind?“ Auf den Spuren französischer Kriegsgefangener

Filmveranstaltung: „Wessen Feind?“ Auf den Spuren französischer Kriegsgefangener

Dokumentarfilm (Teil 1 : MARIN), 2014, 71 Min., Regie: Annelie Klother-Kropp/Walter Kropp

Marin Bresson (98), Bauernsohn und Nachbar der Filmemacher in Südfrankreich, erinnert sich an seine Kriegsgefangenschaft in Deutschland. Nach seinem Tod suchen die Filmemacher seine Spuren in Ostfriesland. Sie stoßen auf Hindernisse: lange Zeit war das Thema tabu – weil man niemanden belasten wollte? Aber jetzt wollen viele Menschen etwas „loswerden“. Mit leuchtenden Augen erzählen sie von französischen Kriegsgefangenen, die für manche Brüder und Väter ersetzten. Aber wenn sie über Nazi-Lehrer und die Gestapo reden, ist ihre alte Angst noch spürbar. Erst nach langen Recherchen finden die Filmemacher Menschen, die sich an MARIN erinnern, den Ort des Lagers und den Hof, auf dem er gearbeitet hat. Die Bäuerinnen sollen freundlich und respektvoll mit ihm umgegangen sein.

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Thematische Führung

„Der Tagesablauf war wie immer…“ – Die letzten Wochen in den KZ im Salzgittergebiet

Mit dem Näherrücken der Alliierten veränderten sich die Lebensumstände der Häftlinge in den Konzentrationslagern im Salzgittergebiet drastisch. Einerseits wurde die Produktion der Rüstungsgüter noch weiter gesteigert, was für die Häftlinge unmenschlichen Arbeitseinsatz bedeutete, andererseits verschlechterten sich die Unterbringung und Versorgung.

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Vortrag

Raub und Restitution jüdischen Eigentums in der Region Hannover

Vortrag von Dr. Anton Weise

Der Raub jüdischen Eigentums durch das Deutsche Reich begann spätestens mit dem Steueranpassungsgesetz vom Oktober 1934. Er radikalisierte sich in den folgenden Jahren parallel zur Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung der deutschen und europäischen Juden. Während mit dem Steuer- und Devisenrecht und der Reichsfluchtsteuer noch ursprünglich rechtsstaatliche Mittel der Fiskalpolitik zu Beraubungsinstrumenten umgewandelt wurden und nicht ausschließlich Juden trafen, ging das NS-Regime mit der Enteignung der ins Ausland flüchtenden Juden und der Judenvermögensabgabe immer stärker zum offenen Raub jüdischen Eigentums über.

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Exkursion Fortbildung Thematische Führung

Eine Geschichtslandkarte entsteht

Neues Projekt des Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.

Am 1. April 1942 wurde die Stadt Watenstedt-Salzgitter gegründet. Das „Aufbaugebiet der Reichswerke Hermann-Göring“ veränderte die bis dahin ländliche Struktur grundlegend. Die Veränderungen während der NS-Zeit und ihre Folgen prägen noch heute das Stadtbild.

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Thematische Führung

Friedhof Salzgitter Westerholz

„Wer bei der 40-Jahrfeier der Stadt allein verdiente Männer ehrt, die Opfer des NS aber nicht, geht nicht von der Gleichheit der Menschen aus!“

Als am 6. Mai 1982 der offizielle Stadtempfang im Ratskeller stattfand, trafen sich zeitgleich etwa 200 an der Gründungsgeschichte der Stadt interessierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Friedhof Westerholz. Sie gedachten der Opfer der NS-Zeit, besonders der vielen Toten aus dem „Arbeitserziehungslager – Lager 21“, die auf dem Friedhof beigesetzt sind.

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