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Theater

Lebens-Wert oder Wie soll Deine Zukunft sein?

Ein Theater-Projekt zum Kranken-Mord an Kindern und Jugendlichen in der Nazi-Zeit, Ausgrenzung und Fremd-Sein heute, Vielfalt und Teilhabe morgen.

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Teilnehmer_innen der Bergen-Belsen International Summer School tauschen sich in einem Workshop zu ihren Ideen aus, 18. September 2014. Foto: Sytse Wierenga

Allgemein

Bergen-Belsen International Summer School “Perspectives on Memory: Research, Testimonies and the Media”

Die dritte Bergen-Belsen International Summer School, die vom 1.-7. August 2016 in der Gedenkstätte Bergen-Belsen (GBB) stattfindet, widmet sich den Themen Erinnerung, Gedächtnis und Zeitzeugenschaft. Das Programm besteht unter anderem aus Vorlesungen, Workshops, Führungen und einem Tagesausflug nach Hannover. Die Summer School richtet sich an internationale Bachelor- und Masterstudierende verschiedener Fachrichtungen, die mehr über digitale, mediale und globale Entwicklungen von Erinnerungskultur lernen wollen.

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Vortrag

Hitlers Weltanschauung in seiner Bekenntnisschrift „Mein Kampf“

Vortrag von Prof. Barbara Zehnpfennig

Für die einen ist Hitlers „Mein Kampf“ unerträglich banal, für die anderen ist es ein brandgefährliches Werk. Beide Urteile speisen sich selten aus Kenntnis des Textes, noch dazu widersprechen sie sich. Im Vortrag soll ein sachlicher Zugang zu diesem umstrittenen Buch gesucht werden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Weltanschauung, die Hitler in „Mein Kampf“ entwickelt. Es wird gezeigt, dass diese Weltanschauung von erstaunlicher innerer Folgerichtigkeit ist und dass man Hitlers Denken ernst nehmen muss, wenn man eine Antwort auf die alles entscheidende Frage finden will, wie es zum Holocaust kommen konnte.

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Vortrag

„Gut aufgehoben…“

Das Archiv des Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. setzt sich aus einer Vielzahl an Beständen und ebenso vielen unterschiedlichen Dokumenten, Objekten und Fotos zusammen. Die personenbezogenen Unterlagen bilden hier einen Schwerpunkt. Einen besonderen Bereich bilden die Originalunterlagen zur KZ-Haft, die im Laufe der letzten Jahrzehnte von ehemaligen Häftlingen an das Vereinsarchiv abgegeben worden sind.
Ihnen allen war es wichtig, diese Beweise ihrer Inhaftierung „gut aufgehoben“ zu wissen. Neben einer sicheren Verwahrung werden viele Materialien auch direkt oder indirekt in der Arbeit eingesetzt.
Im Rahmen des Vortrages werden einige Dokumente und Objekte und ihre früheren Besitzer vorgestellt. Außerdem wird den Fragen nach Möglichkeiten und Notwendigkeiten einer archivgerechten Verwahrung nachgegangen.

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Ausstellung

Dem Leben hinterher – Fluchtorte jüdischer Verfolgter

Nachdem im Oktober 1941 in Berlin die Deportationen in die Vernichtungslager begonnen hatten, flüchteten mehr als 5000 jüdische Menschen in den Untergrund. Sie waren dabei auf die Hilfe von Freunden und Bekannten – häufig genug auch von gänzlich Unbekannten – angewiesen, um ein Versteck zu finden und das Überleben zu organisieren.

Die Fotografinnen Sibylle Bayer und Daniela Friebel haben damalige Fluchtorte in Berlin und Umgebung aufgesucht und ihr heutiges Aussehen dokumentiert. In kurzen Texten informiert die Ausstellung über die Schicksale, die sich an diesen Stätten zugetragen haben. Unscheinbare Räume und Gebäude stoßen so auf unser Interesse. Erinnerungen an Lebenswillen und Verzweiflung, Hilfsbereitschaft und Verrat geben ihnen eine neue Bedeutung.

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Vortrag

„Ewig kann’s nicht Winter sein“

Im Monat August 2016 wird das Lied „Die Moorsoldaten“ 83 Jahre alt. „Ewig kann’s nicht Winter sein“ heißt es darin in der letzten Strophe. Es ist zugleich der Titel einer rund 90-minütigen Veranstaltung, mit der Fietje Ausländer an diesem Sonntag in der Gedenkstätte Esterwegen an die bewegende Geschichte des Liedes erinnern möchte. Die wesentlichen, oft auch ungewöhnlichen Aspekte der Liedgeschichte sollen im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt sowie visuell und akustisch durch Bilddokumente und eine Auswahl von Aufnahmen des Liedes aus den Jahren 1938 bis heute veranschaulicht werden.

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Ausstellung Projektpräsentation

Sichtweisen: Anne F – Ein Kunst- und Kulturprojekt

Ausstellung der Ergebnisse von drei Südstädter Schulen in Hannover

„Das Tagebuch der Anne Frank und Verbrechen im Nationalsozialismus“ war das Projekt-Thema, mit dem sich Schüler und Schülerinnen der Südstadtschule, der Tellkampf Schule und der Ludwig-Windthorst-Schule von März bis Mai 2016 beschäftigt haben. In der künstlerischen Auseinandersetzung, insbesondere mit dem Schicksal von Anne Frank, konnten die Jugendlichen eigene Sichtweisen zu dem Thema finden. Mit den Möglichkeiten verschiedener Kunstgattungen haben sie diese auf besondere Art und Weise zum Ausdruck gebracht. Entstanden sind Kunstobjekte, Foto- und Filmaufnahmen, Theaterszenen und eigene literarische Texte. Unterstützt wurden die Schülergruppen von Bildenden Künstlerinnen der Kunstschule KunstWerk e.V., von Medienexperten des Medienzentrums der Region Hannover, von Theaterpädagoginnen und -pädagogen des Klecks-Theater e.V. sowie einer Expertin der Schule für Literarisches Schreiben Hannover.

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Gedenkstunde Friedhof Jammerta 70 Jahre
Vom Ausländerfriedhof zum Erinnerungsort
23.06.2013

Thematische Führung

Exhumierungen und Umbettungen – Führung auf dem Friedhof Jammertal

Im Frühsommer 1943 wurde mit der Errichtung eines zentralen „Ausländerfriedhofes“ begonnen. Am 20. Juli 1943 fanden die ersten neun Beisetzungen statt. Noch bis 1951 wurden hier „Ausländer“ aus dem Stadtgebiet beerdigt. Auch nach der letzten Bestattung änderte sich die Belegung des Friedhofes. Einerseits wurden nicht-deutsche Kriegsopfer von anderen Friedhöfen in Salzgitter zum Friedhof Jammertal umgebettet, andererseits gab es Exhumierungen und Überführungen in die Heimatländer oder auf zentrale Gräberfelder in anderen Städten.
Welche Gründe gab es für diese Vielzahl an Exhumierungen? Wer war daran beteiligt und wie waren die Abläufe? Und wer waren die Toten?
Diesen und weiteren Fragen wird in der Führung nachgegangen.

Im Anschluss findet auf dem Parkplatz des Friedhofes die DGB-Kundgebung zum Antikriegstag statt.

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Vortrag Workshop

Ausgrenzung und Verfolgung behinderter Menschen während der NS-Zeit

In einer einfachen und verständlichen Sprache wollen wir die Verfolgung von behinderten Menschen während der Nazi-Zeit behandeln. Im ersten Teil der Veranstaltung sollen die Vergangenheit und auch die Gegenwart in den Blick genommen werden.

Susanne Göbel und Uta George beschäftigen sich bereits seit Langem mit der Verfolgung von behinderten Menschen während des Nationalsozialismus. Gemeinsam werden sie in einer einfachen Sprache die Geschehnisse während der Nazi-Diktatur erläutern. Im Anschluss werden junge Menschen der ehemaligen Redaktion der Schülerzeitung „Rhododendron-Blatt“ erzählen, wie sie sich gefühlt haben, als sie zum ersten Mal von ihrem Lehrer von den Taten der Nazis gehört haben. In ihrer letzten Ausgabe vom Februar 2015 hat sich die Schülerzeitung mit dem Thema Nationalsozialismus beschäftigt.

Dem Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen und den Kooperationspartnern liegt viel daran, dass es während der Veranstaltung auch Zeit gibt, um das Gehörte zu verarbeiten und offene Fragen zu besprechen. Daher soll im zweiten Teil in kleinen Gruppen unter anderem darüber gesprochen werden, was die Geschehnisse von damals heute bedeuten.

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Vortrag

Der deutsche Angriff auf Polen

Vortrag von Dr. Alexa Stiller

Die ersten Personen, die die deutsche Wehrmacht und die Sicherheitsorgane im Zuge der Besatzung Polens internierten, deportierten und ermordeten, waren so genannte Aufständische. Darunter subsumierten die militärischen und zivilen Dienststellen die gesamte polnische und jüdische Intelligenzija, d.h. nicht nur die staatliche, sondern auch die gesellschaftliche und religiöse Funktionselite. In den Fokus der Verfolgung gerieten darüber hinaus Personen, die als „Deutschenhasser“ galten, in der Zwischenkriegszeit Zugewanderte und „rassisch Minderwertige“.

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Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen

Seminar

Lebenswege – Neubeginn nach Verfolgung und Flucht

Die Erfahrungen von Verfolgung, Flucht und Neubeginn sind einschneidende Erlebnisse im Leben. Wie gestaltet sich ein Leben, nachdem Verfolgung und Flucht überlebt wurden? Welche Perspektiven gibt es und welche Rolle spielen diese Erfahrungen im Alltag? Welche Möglichkeiten zum Umgang mit dem Erlebten gibt es? Gemeinsam mit Fanny Heymann, die als Kind das Konzentrationslager Bergen-Belsen überlebt hat und dieses Seminar begleiten wird, werden wir uns unter anderem mit diesen Fragen beschäftigen und Antworten suchen.

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Fortbildung

„Menschenrechte“ – „Entrechtung von Menschen mit Behinderungen“ – „Euthanasie“

Lehrkräfte und Multiplikatoren aus Allgemein- und Berufsbildenden Schulen der Sekundarstufe I und II sowie Multiplikatoren aus anderen  Bildungseinrichtungen sind eingeladen, in Workshops verschiedene Methoden und Bildungsmaterialien zu den Themen „Menschenrechte“, „Entrechtung von Menschen mit Behinderungen“ und „Euthanasie“ kennenzulernen.

Die Methoden und Bildungsmaterialien eignen sich für die Unterrichtsfächer Geschichte, Politik, Gesellschaftskunde, Religion, Ethik und Kunst. Sie ermöglichen Schülerinnen und Schülern ab Klasse 7 ein handlungsorientiertes und forschendes Lernen, zwischen 2012 und 2014 wurden sie entwickelt und extern durch die Leuphana Universität Lüneburg evaluiert.

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Thematische Führung

Tag des offenen Denkmals „Gemeinsam Denkmale erhalten“

Rundgang und Busexkursion zu baulichen Überresten des ehemaligen Konzentrationslagers und des früheren DP-Camps Bergen-Belsen auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Bergen-Hohne. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Standortältesten Oberst Jörg Wiederhold. Eine Anmeldung für den Besuch des Kasernengeländes ist unter Angabe von Name und Adresse bis zum 2. September 2016 unter information.bergen-belsen@stiftung-ng.de oder telefonisch unter +49 (0) 5051 – 47 59-200 notwendig. Bei der Busrundfahrt muss ein Lichtbildausweis mitgeführt werden.
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Blick auf einen Teil des ehem. KZ Drütte / Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.

Thematische Führung

Gemeinsam Denkmale erhalten – Tag des offenen Denkmals 2016

„Gemeinsam Denkmale erhalten“ ist in diesem Jahr das Motto des „Tag des offenen Denkmals“. Das Gelände des ehemaligen KZ Drütte steht seit Mai 1989 in Teilen unter Denkmalschutz. Dies geschah vor allem, um den historischen Ort zu erhalten. Damals engagierte sich der Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V., gemeinsame mit Vertretern aus unterschiedlichen Institutionen, wie der IG Metall oder dem Betriebsrat der Hütte, für die Einrichtung einer Gedenkstätte am historischen Ort.
Das Gebäude als Denkmal zu erhalten, aber es trotzdem zu nutzen, ist heute – mehr als 75 Jahre nach seiner Errichtung – eine Aufgabe, die nur gemeinsam geleistet werden kann.
Im Rahmen einer Führung werden Spuren des historischen Ortes gezeigt, aber auch die Gratwanderung zwischen betrieblicher Nutzung und KZ-Gedenkstätte unter Denkmalschutz thematisiert.

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Blick auf den jüdischen Friedhof in Salzgitter-Bad

Copyright:
Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.

Thematische Führung

Der jüdische Friedhof in Salzgitter-Bad – Tag des offenen Denkmals 2016

Am Rande der Altstadt, an der Straße Hinter dem Salze, befindet sich der alte jüdische Friedhof in Salzgitter-Bad. Seit dem 19. Jahrhundert konnten die hier wohnhaften Juden nach jüdischen Beerdigungsriten beigesetzt werden. Heute sind auf einer kleinen Rasenfläche noch 23 Grabsteine zu finden.

Im Rahmen eines Rundganges über den Friedhof soll die Geschichte des Ortes und der dort beigesetzten Menschen in den Fokus gerückt werden. Auch das Motto zum Tag des offenen Denkmals: „Gemeinsam Denkmale erhalten“ wird aufgegriffen.

Hinweis: Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen!

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Lager Dalum Eingang Trafohaus 2013-02-14 CIMG3437

Vortrag

RAD, Stalag, KZ-Außenlager, DP-Camp, JVA – Die wechselvolle Geschichte der Lager auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Geeste

Der Historiker Martin Koers bietet anhand von historischen Aufnahmen einen Überblick über die Historie der Lager in Dalum und Hesepe. Nach der Aufgabe der Reichsarbeitsdienstlager begannen im Frühjahr 1938 die Bauarbeiten für weitere Emslandlager, u.a. das Lager XI Groß Hesepe und XII Dalum. In den Folgejahren erfuhren sie eine wechselvolle Verwendung als Kriegsgefangenenlager und Außenlager des KZ Neuengamme, nach Kriegsende schließlich als Displaced Persons Camp und Justizvollzugsanstalt. Gezeigt werden zahlreiche, bisher weitgehend unbekannte Fotografien aus den verschiedenen zeitlichen Nutzungsphasen der Lager sowie des „Russenfriedhofs“.

www.gedenkstaette-esterwegen.de

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Tagung Netzwerk 2016

Tagung

Ganz normales Amtswalten: Zum Handeln staatlicher Organe im Nationalsozialismus

Eine wissenschaftliche Tagung des Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover e.V.

Die Tagung widmet sich der Betrachtung ganz „normaler“ staatlicher Organe in der NS-Zeit. Damit soll ein wichtiger Aspekt totalitärer Herrschaft herausgearbeitet werden, der bei der Arbeit von Gedenk- und Erinnerungsinitiativen zugunsten der offenkundigen und empörenden Gewalt- und Terrorausübung der NS-Herrschaftsapparate oft zu kurz kommt.

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Lesung

Amon. Mein Großvater hätte mich erschossen

Lesung mit Jennifer Teege

Es ist ein Schock, der ihr ganzes Selbstverständnis erschüttert: Mit 38 Jahren erfährt Jennifer Teege – durch einen Zufall – wer sie ist. In einer Bibliothek findet sie ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater Amon Göth. Millionen Menschen kennen Göths Geschichte. In Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ ist der brutale KZ-Kommandant der Saufkumpan und Gegenspieler des Judenretters Oskar Schindler. Göth war verantwortlich für den Tod tausender Menschen und wurde 1946 gehängt. Seine Lebensgefährtin Ruth Irene, Jennifer Teeges geliebte Großmutter, begeht 1983 Selbstmord.

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Vortrag

Der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion

Vortrag von Prof. Johannes Hürter

Der nationalsozialistische Rassenwahn und Expansionsdrang führten nicht nur zum Zweiten Weltkrieg und zum Holocaust, sondern auch zur Unterdrückung, Ausbeutung und teilweisen Ermordung der nichtjüdischen Bevölkerung im deutsch besetzten Europa. Besonders schlimm traf es die Menschen in den von der Wehrmacht eroberten sowjetischen Gebieten. In seinem Vortrag gibt Prof. Johannes Hürter einen Überblick über die verheerende deutsche Herrschaft im „Ostraum“, über ihre ideologischen Grundlagen, besatzungspolitischen Vorläufer, alltäglichen Praktiken und weitreichenden Wirkungen.

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Vortrag

Das Internationale Militärtribunal in Nürnberg

Vortrag von Dr. Annette Weinke

Ausgehend von einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des Kriegsvölkerrechts seit Ende des 19. Jahrhunderts befasst sich Dr. Annette Weinke in ihrem Vortrag schwerpunktmäßig mit der Frage, welche unterschiedlichen Zielsetzungen die Alliierten 1945 mit der Gründung des Internationalen Militärtribunals in Nürnberg verbanden. In Anknüpfung an Diskussionen, die in den letzten Jahren vor allem in der englischsprachigen Forschung geführt wurden, nimmt sie das zu Kriegszeiten entwickelte Menschenrechtskonzept der Anti-Hitler-Koalition und dessen Bedeutung für Nürnberg, den justiziellen Umgang mit dem Judenmord sowie die neuartigen medialen Vermittlungsstrategien der Anklagevertretung in den Blick.

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Lesung

Die Bücher der Felice Schragenheim

Eine Lesung mit Oskar Ansull

Der dokumentarische Roman „Aimée und Jaguar“ von Erica Fischer und der gleichnamige Film haben das kurze Leben der Felice Schragenheim, die im Frühjahr 1945 im KZ Bergen-Belsen umgekommen ist, einem breiten Publikum nahe gebracht. Bei ihrer geplanten Auswanderung aus NS-Deutschland wollte Felice einen Koffer mit ihren etwa 30 Lieblingsbüchern mitnehmen. Oskar Ansull hat die dokumentierte Bücherliste genommen und die Bücher in den Ausgaben jener Zeit gesammelt. Anhand der Bücher stellt er die junge Frau vor, die gern Journalistin geworden wäre. Unterhaltsam wie nachdenklich zeigt Ansull, was diese Bücher für Felice Schragenheim bedeutet haben müssen.

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