wachleute-kz-druette

Vortrag

„Ich habe niemals einen Häftling geschlagen…“

Verantwortliche und Wachleute im KZ Drütte

Führung mit Dr. Teri Arias

weiter lesen

Tagung Vortrag

Aktiv gegen Diskriminierung von Sinti und Roma – Was können Städte und Kommunen, Verwaltungen, Behörden und staatliche Institutionen dazu leisten?

Vortrag von Bernd Grafe-Ulke (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten) im Rahmen der Jahrestagung des niedersächsischen Landesprogramms gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Menschenrechte, Laatzen, 30. und 31. März 2017

weiter lesen
Ankunft von französischen Kriegsgefangenen im Stalag X B (Wehrmachtsfotografie.Fotograf unbekannt, nicht datiert. Archiv: Gdst. Lager Sandbostel)

Ankunft von französischen Kriegsgefangenen im Stalag X B (Wehrmachtsfotografie. Fotograf unbekannt, nicht datiert. Archiv: Gdst. Lager Sandbostel)

Vortrag

Französischen Kriegsgefangene im Stalag X B

Vortrag von Dr. Lars Hellwinkel

Die französischen Kriegsgefangenen bildeten die größte Gruppe unter den verschiedenen Nationen im ehemaligen Stalag XB. Der Vortrag soll einen Überblick über das Leben der französischen Soldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft geben, ihren Spuren in der Region zwischen Weser und Elbe nachgehen und einen Blick auf die Erinnerung an ihr Schicksal nach 1945 in Frankreich werfen.

weiter lesen

Vortrag

Als „Gemeingefährlicher“ im KZ: Der Fall Hans Grans, Mitangeklagter im Haarmann-Prozess

Vortrag von Dr. Dagmar Lieske

Zwischen 1933 und 1945 ordnete die Kriminalpolizei gegen mehrere zehntausend Menschen aufgrund krimineller Vorstrafen oder abweichenden Verhaltens die sogenannte Vorbeugehaft an, die in den Konzentrationslagern vollstreckt wurde. Nach Kriegsende konnten diese Menschen weder auf eine Anerkennung als Opfer des Nationalsozialismus hoffen, noch Entschädigungen erhalten.

weiter lesen
332_55344_171100

Buchvorstellung Vortrag

Wannseekonferenz – Der Weg zur „Endlösung“

Vortrag und Buchvorstellung mit Dr. Peter Longerich

Am 20. Januar 1942 kamen fünfzehn hochrangige Vertreter des NS-Staates auf Einladung von Reinhard Heydrich in einer luxuriösen Villa am Wannsee zusammen, um über die »Endlösung« der »Judenfrage« zu beraten: Man entschied, so dokumentiert es das Protokoll, insgesamt elf Millionen Menschen zu deportieren, sie mörderischer Zwangsarbeit auszusetzen und die Überlebenden und Nichtarbeitsfähigen auf andere Weise ums Leben zu bringen.

weiter lesen

Vortrag

Raub und Restitution jüdischen Eigentums in der Region Hannover

Vortrag von Dr. Anton Weise

Der Raub jüdischen Eigentums durch das Deutsche Reich begann spätestens mit dem Steueranpassungsgesetz vom Oktober 1934. Er radikalisierte sich in den folgenden Jahren parallel zur Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung der deutschen und europäischen Juden. Während mit dem Steuer- und Devisenrecht und der Reichsfluchtsteuer noch ursprünglich rechtsstaatliche Mittel der Fiskalpolitik zu Beraubungsinstrumenten umgewandelt wurden und nicht ausschließlich Juden trafen, ging das NS-Regime mit der Enteignung der ins Ausland flüchtenden Juden und der Judenvermögensabgabe immer stärker zum offenen Raub jüdischen Eigentums über.

weiter lesen
German children, behind an SS man, watch as religious objects from the Zeven synagogue are set on fire during Kristallnacht (the "Night of Broken Glass"). Zeven, Germany, November 10, 1938.

— Leo Baeck Institute (ushmm.org)

Vortrag

Die Nachkriegsprozesse zum Pogrom von 1938 in Zeven

Vortrag von Ronald Sperling

Am 10. November 1938 wurden auch in Zeven die jüdischen Einwohner zusammengetrieben und die Männer verhaftet. Die SA verbrannte das Synagogenmobiliar des erst kürzlich eingerichteten Synagogenraums der Zevener jüdischen Gemeinde öffentlich auf dem Marktplatz. Nach dem Krieg gab es zwei Prozesse gegen die verantwortlichen Nationalsozialisten. In dem Vortrag werden die Ereignisse des Pogroms rekonstruiert und die Nachkriegsprozesse dargestellt.

weiter lesen

Vortrag Workshop

Ausgrenzung und Verfolgung behinderter Menschen während der NS-Zeit

In einer einfachen und verständlichen Sprache wollen wir die Verfolgung von behinderten Menschen während der Nazi-Zeit behandeln. Im ersten Teil der Veranstaltung sollen die Vergangenheit und auch die Gegenwart in den Blick genommen werden.

Susanne Göbel und Uta George beschäftigen sich bereits seit Langem mit der Verfolgung von behinderten Menschen während des Nationalsozialismus. Gemeinsam werden sie in einer einfachen Sprache die Geschehnisse während der Nazi-Diktatur erläutern. Im Anschluss werden junge Menschen der ehemaligen Redaktion der Schülerzeitung „Rhododendron-Blatt“ erzählen, wie sie sich gefühlt haben, als sie zum ersten Mal von ihrem Lehrer von den Taten der Nazis gehört haben. In ihrer letzten Ausgabe vom Februar 2015 hat sich die Schülerzeitung mit dem Thema Nationalsozialismus beschäftigt.

Dem Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen und den Kooperationspartnern liegt viel daran, dass es während der Veranstaltung auch Zeit gibt, um das Gehörte zu verarbeiten und offene Fragen zu besprechen. Daher soll im zweiten Teil in kleinen Gruppen unter anderem darüber gesprochen werden, was die Geschehnisse von damals heute bedeuten.

weiter lesen