Gedenkstätte

Das ehemalige Lagergelände übernahm die Bundeswehr Ende der 1950 Jahre als Übungsplatz. Der Bunker selbst ging in den 1960er Jahren in den Besitz der Bundesmarine über, die Teile des Gebäudes bis Ende 2010 als Materialdepot nutzte.

Im Jahr 2010 beauftragte der Senat der Freien Hansestadt Bremen die Landeszentrale für politische Bildung Bremen mit dem Aufbau und dem Betrieb des „Denkort Bunker Valentin“. Zum ersten Mal in seiner fast siebzigjährigen Geschichte wird der Bunker damit zivil genutzt. Schritt für Schritt werden die Spuren von Baustelle und Zwangsarbeiterlagern wieder sichtbar gemacht und vertiefende Informationsangebote erarbeitet.

Die Aufbauphase (2011 bis 2015) wird zu gleichen Teilen aus dem Bremer Landeshaushalt und aus Mitteln der Gedenkstättenförderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanziert. Gefördert wird das Projekt ferner durch den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

Konzeption des Rundweges, Nordseite des Bunkers Valentins, 2014. Foto: GfG/oblik/LzpB Bremen

Konzeption des Rundweges, Nordseite des Bunkers Valentin, 2014.
Foto: GfG/oblik/LzpB Bremen