Bildungsangebote

Ausstellungsetagen und Außengelände

Die Gedenkstätte umfasst zwei Ausstellungsetagen, eine Mediathek sowie ein begehbares Außengelände. Die zwei Ausstellungsebenen erzählen die Geschichte der Israelitischen Gartenbauschule sowie die Geschichte der Verfolgung auf dem Gelände. Im Außengelände bieten Informationstafeln Orientierung und es kann hier die Wand der Namen besucht werden. Sie dokumentiert die Namen tausender Menschen, die von Ahlem in den Tod deportiert wurden oder in direkter Verantwortung der Gestapo Ahlem hier und an anderen Orten ermordet wurden.

 

Medien und Mediathek

Zahlreiche digitale Medienstationen sind in die Ausstellung integriert. Sie bieten lebensgeschichtliche Interviews mit Zeitzeugen, historische Film- und Tondokumente und vertiefende Informationen zu einzelnen Themen.

An einem Medientisch können die Besucher_innen eine interaktive Zeitreise durch die Geschichte der Schule unternehmen. An einem zweiten Medientisch können Informationen über die Geschichte der Verfolgung in den 21 Städten und Gemeinden der Region Hannover abgerufen werden.

In der Mediathek bieten Tablet-PCs Hintergrundinformationen und Biografien und es werden Literatur und ausgewählte Dokumente für die eigene Vertiefungsarbeit zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung der Gedenkstätte Ahlem, 2014

Die Ausstellung der Gedenkstätte Ahlem, 2014. Foto: Roland Halbe.

Führungen und Workshops

An jedem ersten und dritten Sonntag im Monat wird um 14.30 Uhr eine Führung durch die Dauerausstellung und über das Außengelände angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nach vorheriger Terminabsprache bietet die Gedenkstätte unterschiedliche pädagogische Formate für Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen an. Sie sind kostenlos.

  • Überblicksführung
    In einem etwa zweistündigen Gang durch die Ausstellung wird ein Überblick über die Geschichte der Gartenbauschule Ahlem gegeben. Je nach Interesse können Schwerpunkte auf ausgewählte Themen oder Biografien gelegt werden.
  • Workshops
    Workshops bieten die Möglichkeit, sich mit ausgewählten Aspekten der Geschichte Ahlems intensiver auseinanderzusetzen. Dabei werden Themen wie „Menschen in Ahlem“, „Flucht und Migration“, „Jüdisches Leben“, „Ausgrenzung früher und heute“ oder „Zeitzeugen-Interviews“ behandelt. Sie dauern mindestens drei Zeitstunden und können auf Wunsch auch auf ein ganz- oder mehrtägiges Angebot erweitert werden. Sie umfassen sowohl Arbeitsphasen in der Ausstellung als auch Vertiefungsphasen im Seminarraum. So wechseln sich eigenständiges Erkunden, Recherchen oder Arbeitsaufträge in Kleingruppen, Präsentationen von Ergebnissen sowie Diskussionen in der Gruppe ab. Wo es möglich ist, werden Gegenwartsbezüge hergestellt und gemeinsam diskutiert.

Weitere Workshop-Angebote, Fortbildungen für Lehrkräfte, Referendare und Multiplikatoren aus der außerschulischen Bildungsarbeit sowie längerfristige Projekte und Kooperationen sind geplant.