Gedenkstätte

Kontakte zu überlebenden Schüler_innen in Israel und weiteren Ländern sowie eine Partnerschaft zwischen der israelischen Region Unter-Galiläa und dem damaligen Landkreis Hannover mit ihren gärtnerischen Berufsschulen führten 1987 zur Eröffnung der Gedenkstätte Ahlem. Sie fand zunächst Platz im Untergeschoss des historischen Direktorenhauses der israelitischen Gartenbauschule.

Im Dezember 2007 beschloss das Parlament der Region Hannover fraktionsübergreifend die räumliche Erweiterung und inhaltliche Neugestaltung der Gedenkstätte. Die Erarbeitung der neuen Dauerausstellung wurde maßgeblich von einer Kommission renommierter Fachwissenschaftler_innen begleitet. Den europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb für die Neugestaltung der Gedenkstätte gewann 2011 der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft ahrens grabenhorst architekten BDA, ikon ausstellungen und ::chora blau landschaftsarchitektur.

Die neukonzipierte Gedenkstätte wurde am 25. Juli 2014 als zentraler Lern- und Erinnerungsort der Region Hannover eröffnet.

Die Gedenkstätte Ahlem, 2014, Roland Halbe

Die Gedenkstätte Ahlem, 2014, Foto: Roland Halbe