Veranstaltungsarchiv

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Lüneburger Wochen gegen Rassismus
13. – 26. März 2017

Programm

  • Elemente und Ursprünge des Antiziganismus. Die Kritik des Antiziganismus als Gesellschaftskritik
    Vortrag im Rahmen der Lüneburger Wochen gegen Rassismus
    21. März 2017, Lüneburg
  • Gegen Diskriminierung von Sinti und Roma. Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart
    Tagesseminar im Rahmen der Lüneburger Wochen gegen Rassismus
    22. März 2017, Lüneburg

 

Abschlussseminar
17. – 18. November 2016

Am 17. und 18. November 2016 fand das zweitägige Abschlussseminar des Bildungsprogrammes 2016 statt. Die Teilnehmer_innen stellten eigene Praxis- und Bildungseinheiten vor, die anschließend in Anlehnung an die Methode „Kollegiale Beratung“ besprochen wurden. Folgenden Themen wurden erörtert:

  • Das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas
  • Begleitveranstaltung zum Thema Antiziganismus im Rahmen der Ausstellung „Mit dem Führer zum Sieg? – Der Raum Herford im Krieg 1939 – 1945″
  • Antiziganistische Verfolgung – ein Fokusrundgang an der Gedenkstätte Mauthausen / Mauthausen Memorial
  • Erzieherinnenfortbildung zur Antiziganismusprävention
  • Antiziganismus und Medien

Programm Praxismodul 2016

 

Vertiefungsmodul „Best Practices in der Arbeit gegen Antiziganismus/Antiromaismus“
24. – 26. August 2016

Vom 24. bis 26. August wurde unter dem Titel „Best Practices in der Arbeit gegen Antiziganismus/Antiromaismus“ das dritte Seminar (Vertiefungsmodul) durchgeführt. Themenschwerpunkte und Seminareinheiten waren:

  • Best Practices in der Arbeit mit dem Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus (Alte Feuerwache, Berlin),
  • Best Practices – Peer to Peer: Versuche der AG für den Frieden (KGS-Rastede) zur Unterstützung der Emanzipation der Sinti & Roma,
  • Erfahrungen und Best Practices der Beratung und Begleitung im Kontext schulischer und beruflicher Bildung (Niedersächsische Beratungsstelle für Sinti und Roma),
  • Erfahrungen und Best Practices als Bildungsberater in Hamburger Schulen (Dzoni Sichelschmidt).
  • Das KogA-Team stellte das Planspiel Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) – Fallsimulation „Exklusive Bildung in Kultland“ (KogA) vor und führte die abschließende Seminareinheit „Inklusive Entwicklungen in Schule und anderen Institutionen gestalten“ durch.

Programm Vertiefungsmodul 2016

 

Aufbaumodul „Antiziganismus/Antiromaismus im Kontext von Grund-und Menschenrechten“
9. – 11. Mai 2016

Vom 9. bis 11. Mai fand das zweite Seminar (Aufbaumodul) „Antiziganismus/Antiromaismus im Kontext von Grund-und Menschenrechten“ statt. Themenschwerpunkte und Seminareinheiten waren hier:

  • Leben als Sinti/Sintizze und Roma/Romnija heute,
  • Was sind Menschenrechte?,
  • Antiziganismus/Antiromaismus als systemisches Unrecht: Rechte – Grund-/Menschenrechte – Systeme,
  • Bildungssituation von Sinti und Roma,
  • Flucht, Migration und Menschenrechte – gleiche Rechte für Sinti und Roma?

Programm Aufbaumodul 2016

 

Basismodul „Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart“
1. – 3. März 2016

Das Bildungsprogramm des Projektes startete am 1. März 2016 mit dem ersten dreitägigen Seminarmodul (Basismodul) unter dem Titel „Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart“. Schwerpunkte und Seminareinheiten waren:

  • Die Geschichte und Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma vor und während des Nationalsozialismus, der Kampf um Anerkennung nach 1945 sowie die Bürgerbewegung.
  • Rassismus in Verbindung mit Selbstreflexion von eigenen Vorurteilsstrukturen und eigenen rassistischen Ressentiments.
  • Ideologien der Ungleichwertigkeit.

Das Seminar fand in Oldau und der Gedenkstätte Bergen-Belsen statt. In  der Gedenkstätte lag der Schwerpunkt auf der Rolle des Lagers Bergen-Belsen im Kontext der Verfolgung und Ermordung von Roma und Sinti im NS.

Programm Basismodul 2016

 

Auftaktveranstaltung
20. November 2015

Die öffentliche Auftaktveranstaltung des Projekts KogA fand am 20. November 2015 in der Hochschule Hannover  statt.

Ausgehend von einem Überblicksvortrag über Ausgrenzung, Verfolgung und Genozid an den europäischen Sinti und Roma im Nationalsozialismus wurden im Rahmen dieser Veranstaltung Kontinuitäten der Diskriminierung aufgezeigt, die bis in die Gegenwart reichen. In vier Workshops setzten sich die Teilnehmer_Innen mit unterschiedlichen Dimensionen antiziganistischer Diskriminierung, der Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma sowie Strategien der Antidiskriminierungsarbeit und des Empowerment auseinander. Außerdem stellte sich das Projekt vor und trat in einen offenen Dialog mit den Teilnehmenden. Eine abschließende Podiumsdiskussion widmete sich der Erörterung von Perspektiven, Chancen und Grenzen einer Bildungsarbeit gegen Antiziganismus, um hieraus Anforderungen an und Leitlinien für die Projektarbeit von KogA im Besonderen abzuleiten.

Programm Auftaktveranstaltung 2015

Vertiefungsmodul 2016 Bericht in der Nordwest-Zeitung

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Vertiefungsmodul „Best Practices in der Arbeit gegen Antiziganismus/ Antiromaismus“, 24.- 26. August 2016 in Bad Bevensen: Lana Wenning und Katja Effertz von der AG „Für den Frieden“ der KGS Rastede und Bernd Grafe-Ulke und Tobias Neuburger vom Projekt KogA.

NWZ, 31.8.2016: Schülerinnen im Kampf gegen Rassismus. Arbeitsgemeinschaft „Für den Frieden“ hält Vortrag in Bad Bevensen6

 

Auftaktveranstaltung 2015 Videodokumentation

 

Link zur Videodokumentation

 

 

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