Biografien

Die Deportationen in die Vernichtungslager bildeten im nationalsozialistischen Deutschland für verschiedene Bevölkerungsgruppen den Abschluss einer radikalisierten Diskriminierung und Entrechtung. Das Ziel war eine nach rassistischen Kriterien „reine Volksgemeinschaft“. Nur wenige der Verschleppten überlebten den Massenmord.

Die Biografien der Opfer aus Nordwestdeutschland zeigen den Prozess der stufenweisen Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Die prägnant gehaltenen Texte beantworten dabei nicht alle Fragen. Sie können aber als Ausgangspunkt für weitere Recherchen vor Ort dienen.

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Hans Leo Brumsack

aus
1915 ‐ ?
Verfolgt als Jude

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Der Kaufmann Hans Leo Brumsack ist nicht aus Deutschland emigriert, weil er seine krebskranke Mutter pflegen wollte. Sie starb im September 1941. Zwei Monate später wurde er nach Minsk deportiert und dort zu einem unbekannten Zeitpunkt ermordet.

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