Biografien

Die Deportationen in die Vernichtungslager bildeten im nationalsozialistischen Deutschland für verschiedene Bevölkerungsgruppen den Abschluss einer radikalisierten Diskriminierung und Entrechtung. Das Ziel war eine nach rassistischen Kriterien „reine Volksgemeinschaft“. Nur wenige der Verschleppten überlebten den Massenmord.

Die Biografien der Opfer aus Nordwestdeutschland zeigen den Prozess der stufenweisen Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Die prägnant gehaltenen Texte beantworten dabei nicht alle Fragen. Sie können aber als Ausgangspunkt für weitere Recherchen vor Ort dienen.

1 / 5 vor

Auswahl Biografien: Hamburg

alle Biografien anzeigen

Heinrich Buck

aus
1876 ‐ ?
Verfolgt als Jude

43-a-neu-4-jg-1925-nr-7303_0038-web

Heinrich Buck war fünf Jahre im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftiert, weil er homosexuell war. Anschließend sollte er in ein Konzentrationslager überführt werden. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde er jedoch in das Polizeigefängnis Fuhlsbüttel in seiner Heimatstadt Hamburg eingeliefert, um ihn am 6. Dezember 1941 nach Riga deportieren zu können. Wann und wo er starb, ist nicht bekannt.

weiter