Biografien

Die Deportationen im Herbst 1941 sind der Auftakt zur endgültigen Vernichtung der jüdischen Gemeinden im Deutschen Reich. Kaum einer der Verschleppten überlebte den Holocaust.

Die Biographien der Opfer aus ganz Nordwestdeutschland zeigen den Prozess der stufenweisen Entrechtung einst angesehener Bürgerinnen und Bürger. Die prägnant gehaltenen Texte beantworten dabei nicht alle Fragen. Sie können aber als Ausgangspunkt für weitere Recherchen vor Ort dienen.

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Heinrich Buck

aus
1876 ‐ ?

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Heinrich Buck war fünf Jahre im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftiert, weil er homosexuell war. Anschließend sollte er in ein Konzentrationslager überführt werden. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde er jedoch in das Polizeigefängnis Fuhlsbüttel in seiner Heimatstadt Hamburg eingeliefert, um ihn am 6. Dezember 1941 nach Riga deportieren zu können. Wann und wo er starb, ist nicht bekannt.

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