Biografien

Die Deportationen im Herbst 1941 sind der Auftakt zur endgültigen Vernichtung der jüdischen Gemeinden im Deutschen Reich. Kaum einer der Verschleppten überlebte den Holocaust.

Die Biographien der Opfer aus ganz Nordwestdeutschland zeigen den Prozess der stufenweisen Entrechtung einst angesehener Bürgerinnen und Bürger. Die prägnant gehaltenen Texte beantworten dabei nicht alle Fragen. Sie können aber als Ausgangspunkt für weitere Recherchen vor Ort dienen.

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Adolf Leo Philippsohn

aus
1899 ‐ ?

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Adolf Leo Philippsohn war 42 Jahre alt, als er mit seiner Frau Irmgard und der 13jährigen Tochter Anna Luise mit Rucksäcken am 17. November 1941 auf dem Deich zur Schwebefähre über die Oste ging, um zum Bahnhof in Basbeck zu gelangen. Von dort mussten sie nach Bremen fahren zum Sammelplatz für den Transport nach Hamburg und von dort nach Minsk. Die kleine Familie hatte sich am Vorabend noch von ihren Freunden verabschiedet. Wann und wo Adolf Leo Philippsohn, seine Frau und seine Tochter starben, ist nicht bekannt.

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