Biografien

Die Deportationen im Herbst 1941 sind der Auftakt zur endgültigen Vernichtung der jüdischen Gemeinden im Deutschen Reich. Kaum einer der Verschleppten überlebte den Holocaust.

Die Biographien der Opfer aus ganz Nordwestdeutschland zeigen den Prozess der stufenweisen Entrechtung einst angesehener Bürgerinnen und Bürger. Die prägnant gehaltenen Texte beantworten dabei nicht alle Fragen. Sie können aber als Ausgangspunkt für weitere Recherchen vor Ort dienen.

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Bertha Gröschler

aus
1890 ‐ 1942

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Bertha Gröschler lebte seit 1938 im jüdischen Altenheim in Varel, weil sie aus psychischen Gründen berufsunfähig war. Im Oktober 1941 brachten Beamte der Staatspolizeistelle Wilhelmshaven sie und fünf weitere Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims zunächst nach Emden. Von dort wurden sie über Berlin in das Ghetto Litzmannstadt (heute: Łódź in Polen) deportiert. Am 29. März 1942 starb sie im „Greisenheim II“ des Ghettos infolge der dort herrschenden Lebensbedingungen.

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