Thematische Führung

Sowjetische Kriegsgefangene in Bergen-Belsen

Mahnmal "Die Trauernde" auf dem KriegsgefangenenfriedhofBergen-Belsen (Friedhof Hörsten). Foto: GBB

Thematische Führung mit Jakob Rühe

Im Winter 1941/42 starben im Kriegsgefangenenlager Bergen-Belsen innerhalb weniger Monate 14.000 Menschen an den Folgen von Hunger und Krankheiten. Die Kriegsgefangenen waren seit Sommer 1941 zu Tausenden in das Lager gebracht worden. Dort mussten sie zunächst – wie in anderen Heidelagern auch – zum Teil in selbst gegrabenen Erdhöhlen schlafen, da es zu diesem Zeitpunkt kaum Baracken gab. Bereits nach wenigen Wochen brachen auf Grund  der schlechten Lebensbedingungen und des Hungers Seuchen aus. Die Toten wurden in der Nähe des Lagers auf einem in Massengräbern verscharrt. Heute erinnert dort der Kriegsgefangenenfriedhof an das Schicksal der sowjetischen Häftlinge.

Treffpunkt: An der Information des Dokumentationszentrums.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.