Veranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

Workshop mit dem Studienseminar Celle
Donnerstag, 19. November 2015, 15.30 – 17.30 Uhr (Celle)

Lernen an Biografien – Vorstellung von Bildungsmaterialien für die Grundschule

Der Workshop wird zusammen mit dem Studienseminar Celle (Fachseminar Sachunterricht) angeboten und richtet sich an angehende Lehrer_innen in der Ausbildungsphase. Im Projekt „Menschen achten – Rechte verstehen“ wurden Bildungsma-terialien zum Einsatz in der Grundschule entwickelt, die dem Ansatz des Lernens an Biografien folgen und sich dabei auf die Lebensgeschichte einer in den Lagern Westerbork und Bergen-Belsen inhaftierten Überlebenden beziehen. Diese sollen der Ausbildungsgruppe vorgestellt und die mögliche Verwendung im Unterricht diskutiert werden.

 

Durchgeführte Veranstaltungen

Praxisforum für Lehrer_innen und Multiplikator_innen
Dienstag, 14. Juli 2015, 10.00 – 17.00 Uhr (Hannover)

Neue Ansätze für die historisch-politische Bildung zum Nationalsozialismus

Ergebnisse und Reflexionen aus zwei Projekten der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Wie kann geschichtlich fundierte und zugleich gegenwarts-orientierte Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus gestaltet werden? Dieser Frage gingen zwei Projekte der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten nach. Das Praxisforum bot nun Gelegenheit, gemeinsam die Ergebnisse und Erfahrungen zu reflektieren. Das Projekt „Entrechtung als Lebenserfahrung – Netzwerk für Menschenrechtsbildung“ entwickelt seit 2008 Konzepte für Menschenrechtsbildung und historisches Lernen im Kontext von Gedenkstätten. Das Projekt „Menschen achten – Rechte verstehen“ beschäftigt sich seit 2013 mit historischem Lernen von Kindern im Alter von acht bis vierzehn Jahren zu den Themen Nationalsozialismus und Shoa. In beiden Projekten wurden Seminarangebote und Materialien für die Arbeit an Gedenkstätten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen entwickelt. Im Rahmen des Praxisforums wurden diese exemplarisch vorgestellt. Anhand der Beispiele wurde diskutiert , welche Impulse daraus für die pädagogische Arbeit von KZ-Gedenkstätten und die Zusammenarbeit mit Schulen erwachsen können. In welchem Wechselverhältnis stehen Erinnerungsarbeit, historisches Lernen und aktuelle gesellschaftspolitische Diskurse? Und wie ertragreich ist der Ansatz der Menschenrechtsbildung in diesem Zusammenhang? Zum Abschluss der Tagung gab es ein Podiumsgespräch mit Projektbeteiligten zu diesen Fragen.

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Workshop für Lehrer_innen und Multiplikator_innen
Mittwoch, 10. Juni 2015, 10.00 – 17.00 Uhr (Sandbostel)

Kinderliteratur über Nationalsozialismus und Shoa für Schüler_innen im Alter von acht bis zwölf Jahren

In dem Workshop stellten wir aktuelle Kinderbücher vor, die sich mit Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch mit Widerstand und Hilfe für Verfolgte beschäftigen. Ein weiterer Aspekt waren Kinderbücher zu jüdischem Leben heute.
Wir besprachen Kriterien für die Auswahl von Kinderbüchern zu diesem nicht immer einfachen Themenfeld und gingen auf Herausforderungen und Möglichkeiten, aber auch Grenzen und Fallstricke ein. Welches Buch ist für welche Kinder geeignet? Und wie kann Kinderliteratur im Unterricht gewinnbringend eingesetzt werden? In Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Teilnehmer_innen vertiefend mit einzelnen Büchern und deren Einsatz im Schulunterricht. Es wurde hierfür Kinderliteratur zu verschiedenen Themenschwerpunkten und Altersgruppen zur Verfügung gestellt. Aufgezeigt wurden im Workshop auch Bezüge zu regionalen Gedenk- und Erinnerungsorten.

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Fortbildung für Lehrer_innen
Mittwoch, 11. Juni 2014, 10.00 – 16.30 Uhr (Lüneburg)

»Nicht in die Schultüte gelegt…« Schicksale jüdischer Kinder 1933-1942 in Berlin. Menschenrechtsbildung durch historisches Lernen für Schüler_innen der Klasse 4 bis 6


In Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum (Berlin) wurde in dieser Fortbildung das Lernmaterial „‚Nicht in die Schultüte gelegt…’ Schicksale jüdischer Kinder 1933-1942 in Berlin“ vorgestellt. Anhand von Biografien jüdischer Kinder regt das Material Schüler_innen der 4. – 6. Klasse an, sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus und Kinderrechten auseinanderzusetzen. Es eignet sich zum Einsatz in Lernwerkstätten, aber auch für den Sach-, Geschichts- oder Deutschunterricht sowie für die Fächer Religion und Werte und Normen. Zusammen mit den Teilnehmer_innen der Fortbildung wurde herausgearbeitet, wie das Lernmaterial in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern eingesetzt werden kann.

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Veranstaltungsbericht

 

 

 

Sammlung von ausgewählten Kinder- und Jugendbüchern zu Themen des Nationalsozialismus und der Shoa, 2014. Foto: Gerald Hartwig, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

 

 

Workshop für Lehrer_innen und Multiplikator_innen
Dienstag, 30. Juni 2015, 11.30 – 17.45 Uhr (Lüneburg)

Zwischen Fakten und Fiktionen: Graphic Novels und historische Erzählungen in der Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus

Für den Workshop konnten der Zeichner Eric Heuvel und die Schriftstellerin Martine Letterie gewonnen werden, die beide aus den Niederlanden stammen. Eric Heuvel hat im Auftrag des Anne Frank Hauses Amsterdam die Graphic Novels „Die Suche“ und „Die Entdeckung“ gestaltet. Martine Letterie hat Erzählungen für die Gedenkstätte Westerbork geschrieben und Workshops mit Schüler_innen durchgeführt. Beide Vortragende haben am Vormittag zunächst aus ihrer Arbeit berichten und aufgezeigt, wie sie bei der Entwicklung ihrer Geschichten vorgehen. Fragen nach der literarischen und graphischen Darstellbarkeit von Holocaust und Nationalsozialismus spielten hier ebenso eine Rolle, wie das Verhältnis von Fakten und Fiktionen, von Literatur- und Geschichtswissenschaft. Wie kann man eine spannende Geschichte erzählen, die zugleich Anforderungen der historisch-politischen Bildung genügt? In Arbeitsgruppen wurde am Nachmittag vertiefend auf die Anwendbarkeit in der Bildungsarbeit an Gedenkstätten und Schulen eingegangen. Welche Potentiale und Einsatzmöglichkeiten gibt es? Wo liegen auch Grenzen? Und wie kann eine Zusammenarbeit von Schulen und Gedenkstätten in diesem Themenfeld aussehen?

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Workshop für Lehrer_innen und Multiplikator_innen
Dienstag, 3. März 2015, 10.00 Uhr – 17.00 Uhr (Lüneburg)

Kinderliteratur über Nationalsozialismus und Shoa für Schüler_innen im Alter von acht bis zwölf Jahren

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Praxistag für Multiplikator_innen
Montag, 15. Dezember 2014, 12.30 – 17.30 Uhr (Celle)

Lernmaterialien und Unterrichtsansätze zum Thema Nationalsozialismus für Schüler_innen der 4.– 6. Klasse in Zusammenarbeit von Gedenkstätten und Schulen
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Lernmaterialien und Unterrichtsansätze, die aktuell in Zusammenarbeit von Schulen und Gedenkstätten für diese Altersgruppe entwickelt werden. Den Auftakt bildete ein Impulsreferat von Prof. Detlef Pech (HU Berlin), der den Forschungsstand über die Vorstellungen von Grundschulkindern zu Nationalsozialismus und Holocaust zusammen fasste. Jens Hecker, freier Mitarbeiter der Gedenkstätte Wewelsburg, näherte sich anschließend anhand eines Persona-Modells der Zielgruppe der 10 bis 12 Jährigen und ihren Lernvoraussetzungen. An konkreten Beispielen der Bildungs- und Gedenkstätte „Opfer der NS-Psychiatrie“ in Lüneburg und der KZ-Gedenkstätte Moringen wurden anschließend Herangehensweisen und Erfahrungen aus der pädagogischen Praxis diskutiert. Ziel der Veranstaltung war es, einen kollegialen Fachaustausch anzuregen und die Zusammenarbeit von Gedenkstätten und Schulen in diesem Themenfeld zu fördern.

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Veranstaltungsprogramm


Fortbildung für Multiplikator_innen
Dienstag, 1. April 2014, 10.30 – 17.45 Uhr (Celle)


Das Thema Nationalsozialismus im Unterricht der 4. bis 6. Klasse in der Zusammenarbeit von Schulen und Gedenkstätten


Die Fortbildung richtete sich an Lehrer_innen und Gedenkstättenpädagog_innen und ging der Frage nach, wie das Thema Nationalsozialismus in der pädagogischen Arbeit mit Schüler_innen der 4. bis 6. Klasse gestaltet werden kann. Forschungserkenntnisse zu Wissensbeständen von Kindern und daraus abgeleitete methodisch-didaktische Überlegungen bildeten den Auftakt der Veranstaltung. Die Teilnehmer_innen erhielten einen Einblick in Lernmaterialien, die historische Biografien und das Thema Kinderrechte als Zugang wählen. Darüber hinaus wurden Praxisbeispiele aus der Zusammenarbeit von Gedenkstätten und Grundschulen vorgestellt und diskutiert. 
Ziel der Veranstaltung war es, über Möglichkeiten, Chancen aber auch Grenzen in der pädagogischen Arbeit mit Kindern zum Thema Nationalsozialismus nachzudenken sowie den Austausch zwischen Gedenkstätten und Schulen voranzubringen. Die Teilnehmer_innen der Veranstaltung planen im Herbst 2014 zu einem weiteren Treffen zusammenzukommen.

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Veranstaltungsprogramm
Veranstaltungsbericht