Ausstellung

Von Niedersachsen nach Auschwitz

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Die Ausstellung „Von Niedersachsen nach Auschwitz“ wurde anlässlich des 60. Jahrestages der Deportation vieler Sinti und Roma aus dem Gebiet des heutigen Niedersachsen erarbeitet und im März 2003 im Niedersächsischen Landtag eröffnet. Seitdem ist sie als Wanderausstellung an vielen Orten des Landes – in Schulen, Rathäusern und anderen öffentlichen Stätten – gezeigt und von Tausenden von Besucher_innen besucht worden.

Die Ausstellung stellt die Ausgrenzung und Verfolgung der Sinti und Roma vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert dar – mit dem Schwerpunkt in der Zeit des Nationalsozialismus. Nach nunmehr fünfzehn Jahren wurde die Ausstellung einer kompletten Überarbeitung unterzogen. Neben einer neuen grafischen Gestaltung wurden neue Forschungsergebnisse eingearbeitet und einige thematische Tafeln hinzugefügt. Darin wird u.a. der Weg von Sinti und Roma, die Auschwitz überlebten, in die Zwangsarbeit, Sterilisation und Tod in den Konzentrationslagern Buchenwald, Mittelbau-Dora und Ravensbrück dargestellt. Die
Ausstellung endet mit einer thematischen Tafel zum letzten Ort des Deportationsweges vieler Sinti und Roma, dem Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Eröffnung der Ausstellung im Anschluß an die Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Deportation der Sinti und Roma nach Auschwitz