Thematische Führung

Ausgegrenzt und heimatlos: Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge

Stadtrundgang

Seit Jahrhunderten wurden jüdische Menschen aus der christlich dominierten Gesellschaft ausgegrenzt. Sie hatten kein Heimatrecht. Im 19. Jahrhundert forderten Antisemi-ten, Juden die Staatsbürgerschaft zu entziehen und sie als Heimatfremde zu vertreiben. Die Nazis setzten das alles in die Tat um und ermorde-ten schließlich 6 Millionen Jüdinnen und Juden in Europa. Auch die jüdische Gemeinde in Neustadt a. Rbge. wurde vernichtet. Dennoch sind auch heute noch Häuser in Neustadt zu finden, in denen jüdische Familien lebten und arbeiteten. Es gibt Gebäude, Straßen und Plätze, die für die Geschichte der traditionsreichen jüdischen Gemein-de von besonderer Bedeutung waren. Darüber hinaus spiegelt sich im Straßenbild ein mehr als dreißigjähriger Diskurs um das öffentliche Gedenken an die Vertriebenen und Ermordeten.

Veranstalter: Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V