Thematische Führung

Führung zum jüdischen Leben in Moringen

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Mit Uwe Reinecke

In diesem Jahr jähren sich die antijüdischen Pogrome vom 9. November zum 80. Mal. 1938 existierte die jüdische Gemeinde Moringens bereits nicht mehr. Wie kam es dazu? Und was war das Schicksal der Moringer Juden im Nationalsozialismus? Zahlreiche Gebäude erzählen vom vielfältigen jüdischen Leben der Stadt. Es fand seine erste urkundliche Erwähnung im Amt Moringen im Jahr 1577, seitdem war es ein reichhaltiger Bestandteil der städtischen Gemeinschaft. Mit der Nazizeit fand dieser Teil des Moringer Alltags ein jähes Ende.

Der historische Rundgang beginnt bei der 1971 abgerissenen Moringer Schule, die bis 1921 über eine einklassige jüdische Volksschule verfügte. Weitere Stationen

sind Wohn- und Geschäftshäuser ehemaliger jüdischer Bürger und die 1838 errichtete Synagoge. Den Abschluss des Rundgangs bildet der jüdische Friedhof am Hagenberg, auf dem zwischen 1756 und 1934 die jüdischen Bürger Moringens beerdigt wurden.

Der Rundgang wird etwa zwei Stunden dauern. Männliche Teilnehmer werden gebeten für den Besuch des jüdischen Friedhofs eine Kopfbedeckung mitzunehmen.

Um Anmeldung wird gebeten: 05554 / 2520 oder info@gedenkstaette-moringen.de

Mehr Information zur KZ-Gedenkstätte Moringen auf der Website