Vortrag

Im Nationalsozialismus selektiert und in der Bundesrepublik ausgegrenzt

Vortrag mit Margret Hamm, Arbeitsgemeinschaft Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten

Um den arischen „Volkskörper“ rein zu halten, wurden Menschen ab 1934 von NS-Medizinern zwangssterilisieit. Ab 1939 erfolgte die Tötung so genannten „lebensunwerten Lebens.“ Die Überlebenden waren traumatisiert. Die Nachkriegszeit brachte keine Linderung ihrer Leiden und Ausgrenzungen. Der Bundestag ließ ihre „Wertigkeit“ beurteilen die Gutachter waren NS-Täter. Erst 42 Jahre nach Ende des Faschismus organisierten sich die Opfer im Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten (BEZ) – jetzt: Arbeitsgemeinschaft-BEZ.

Margret Hamm studierte Geschichte, Deutsch und Wirtschaftslehre. Durch ihre Arbeit für den BEZ pflegt sie seit vielen Jahren Kontakt mit Zwangssterilisierten und Angehörigen der „Euthanasie“-Opfer und engagiert sich für die Belange der Betroffenen.

Die Veranstaltung ist Teil der von der Gedenkstätte Wehnen organisierten Vortragsreihe „Zwangssterilisation in Oldenburg 1934-1945“. Programm

Der Eintritt ist frei.