Ausstellung

Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ: Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück

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Sonderausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst

In der Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkrieges gibt es nur noch wenige nahezu „blinde Flecken“. Dazu gehört die Rolle der etwa eine Million Soldatinnen, die als Angehörige der Roten Armee gegen die Wehrmacht kämpften.

Erst recht unerforscht ist das Schicksal der in deutsche Kriegsgefangenschaft geratenen Rotarmistinnen. Um diese weiblichen Kriegsgefangenen geht es in der Ausstellung. Die bisher zugänglichen Quellen liefern kein vollständiges Bild. Dennoch gibt es Erkenntnisse über Gefangenschaft sowie Zwangsarbeit und KZ-Haft, in die die Rotarmistinnen entgegen den Regeln des Völkerrechts meist überführt wurden.

Die sowjetischen Militärmedizinerinnen im KZ Ravensbrück bilden eine Gruppe, über die relativ viel bekannt ist und die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation eine ungleich größere Überlebenschance hatte. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Die Ausstellung wird vom 19. Januar bis 29. März 2020 im Forum der Gedenkstätte Bergen-Belsen gezeigt.

Eröffnung: Sonntag, 19. Januar 2020, 14:30 Uhr

Ergänzend zur Ausstellung ist vor Ort eine Begleitpublikation erhältlich.

Ort: Gedenkstätte Bergen-Belsen, Forum