Vortrag

KZ Watenstedt – Bomben für den Feind

Luftbild

Vortrag mit Dr. Bernhard Strebel, Hannover

Das Außenlager des KZ Neuengamme in Watenstedt/Leinde wurde im Mai 1944 eingerichtet. In riesigen Werkshallen der Stahlwerke Braunschweig mussten männliche und weibliche Häftlinge Bomben und Granaten herstellen. Ab Anfang 1945 diente Watenstedt zudem als Krankenlager für die KZ-Außenlager in der Region. Ende März schließlich nötigte die SS das Schwedische Rote Kreuz, 1500 Schwerkranke aus Neuengamme nach Watenstedt zu bringen – mit dramatischen Folgen.

Der Historiker Dr. Bernhard Strebel (Hannover) stellt Ergebnisse aus seinem aktuellen Forschungsprojekt vor.

Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V./Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte