Workshop

Weiterleben nach der Befreiung

Ein Workshop mit David Reinicke im Kontext der Sonderausstellung „Die Exodus-Affäre. Schleswig-Holstein und die Gründung Israels“

Anmeldungen bitte bis 7. April 2019

Die Gedenkstätte Bergen-Belsen zeigt vom vom 17. März bis 26. Mai 2019 im Forum der Gedenkstätte die Sonderausstellung „Die Exodus-Affäre. Schleswig-Holstein und die Gründung Israels“ des Jüdischen Museums Rendsburg:

Im Rahmen des Begleitprogramms thematisiert der Workshop die vielfältigen Geschichten von Displaced Persons (DPs) in Bergen-Belsen von 1945 bis 1950. Nach der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen und der medizinischen Versorgung der befreiten Häftlinge kehrten die Überlebenden zum Großteil bald in ihre jeweiligen Herkunftsregionen zurück. Größere Gruppen von osteuropäischen Juden und nichtjüdischen Polen konnten oder wollten jedoch nicht mehr in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren. Als Displaced Persons blieben sie zum Teil noch mehrere Jahre auf dem Kasernengelände in Bergen-Hohne wohnen, während sie auf eine Möglichkeit zur Auswanderung warteten.

Im Rahmen des Workshops wird den unterschiedlichen Hintergründen dieser Menschen nachgegangen, ihr Alltag in den DP-Camps betrachtet und die unterschiedlichen Ziele, Motivationen und auch Hindernisse zur Auswanderung untersucht.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten ab 18 Jahren.

Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 7. April 2019 per Mail an information.bergen-belsen@stiftung-ng.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ort: Gedenkstätte Bergen-Belsen, Bildungszentrum