Veranstaltungen

Aktionstage, Lesungen, Tagungen, Gedenkfeiern... Hier finden sich Veranstaltungen von Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen in Niedersachsen.

800 Jahre jüdisches Leben in Hameln

Eine Ausstellung mit Begleitprogramm von Bernhard Gelderblom

Allgemeine Informationen der Veranstaltung

Di, 02. November 2021 - 17:30
bis
Di, 07. Dezember 2021 -

Münster St. Bonifatius Hameln

In der kleinen Weserstadt Hameln leben Menschen jüdischen Glaubens seit dem 13. Jahrhundert, also annähernd 800 Jahre. Über diesen langen Zeitraum entwickelte sich ein vielfältiges Geflecht von Beziehungen zwischen Juden und Christen. Mit der Ausstellung und Führung durch die Stadt Hameln wollen wir einerseits das vielfältige Geflecht gelingender Beziehungen zwischen Juden und Christen und die hohe Bedeutung des jüdischen Beitrags zur Geschichte der Stadt Hameln zeigen. Weiterhin soll deutlich werden, dass der mörderische Abbruch des jüdischen Lebens durch die Nationalsozialisten nur durch die lange Tradition des christlichen Antijudaismus und durch den im 19. Jahrhundert entstandenen rassischen Antisemitismus möglich gewesen ist. Dem völligen Abbruch jüdischen Lebens in der Stadt im Jahre 1945 stellt die Ausstellung den Neubeginn jüdischen Lebens seit dem Ende der 1990er Jahre gegenüber.

Für diese große Ausstellung haben das Fachteam Religion an der Elisabeth-Selbert-Schule und das Berufsschulpfarramt in enger Zusammenarbeit mit dem Anne-Frank-Zentrum Berlin einen neuen pädagogischen Zugang entwickelt, der von der ev.-luth. Landeskirche Hannover, dem Ev.-luth. Kirchenkreis Hameln-Pymront und dem Landkreis finanziert wird. Infos

Weitere Informationen:
Ausstellungsflyer mit Begleitprogramm

Öffnungszeiten/Eintritt:
Täglich 10 – 17 Uhr. Eintritt frei.

Gruppenführungen
Offene Kuratorenführung jeden Donnerstag um 17 Uhr
Anfragen für weitere Gruppenführungen: Bernhard Gelderblom, gelderblom-hameln@t-online.de
Anfragen für Führungen für Schulklassen: Michael Frey, anne.frank@ess-hameln.de

Hygienehinweis für das Münster St. Bonifatius
Die aktuellen behördlichen Hygienevorschriften sowie die Richtlinien der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers empfehlen 3G (geimpft, getestet oder genesen mit Bitte um Nachweis) und erbitten gleichzeitig das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske sowie angemessenes Abstandsverhalten.