Veranstaltungen

Allgemeiner Text Veranstatungsbeschreibung

Das Holocaust-Mahnmal am Opernplatz in Hannover

Führung mit Peter Schulze

Allgemeine Informationen der Veranstaltung

So, 24. Mai 2020
bis

Treffpunkt: Neues Rathaus Hannover, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Die Veranstaltung beginnt im Neuen Rathaus in Hannover, am Stadtmodell der 1930er Jahre. Damals lebten mehr als 5.000 jüdische Einwohner in Hannover, und die Synagogengemeinde Hannover zählte zu den zehn größten jüdischen Gemeinden in Deutschland, mit der Neuen Synagoge als symbolischem Zentrum. Jüdisches Leben war von religiöser, kultureller, sozialer und politischer Vielfalt geprägt, zahlreiche jüdische Stiftungen und Vereine repräsentierten traditionelle wie moderne Strömungen.

Anschließend führt ein kurzer Gang zum Mahnmal an der Oper, das an die Zerstörung jüdischen Lebens in Hannover erinnert. Das Mahnmal entstand 1994 auf Initiative des Vereins „Memoriam“ mit Zustimmung des Rates der Stadt, als künstlerisches und dokumentarisches Projekt. Auf den Schrifttafeln des Mahnmals sind Namen und Schicksale von 1.935 Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern eingraviert. Sie alle starben eines gewaltsamen Todes, als Opfer der  Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten in den Jahren 1933 bis 1945. Die Nennung der Namen entreißt die Opfer der Anonymität, die Nennung ihrer Schicksale verweist auf den von den Nationalsozialisten organisierten Massenmord. Der Besuch des Mahnmals dient der Information über dessen Entstehung und, vor allem, über die langjährige Suche nach den Namen der jüdischen Opfer aus Hannover, am Beispiel ausgewählter Personen und Familien.

Eine Veranstaltung der Region Hannover, Gedenkstätte Ahlem in Kooperation mit der VHS Langenhagen, der VHS Calenberger Land und der VHS Ostkreis Hannover.

Anmeldung unter: VHS Calenberger Land, Tel.: (05105) 52160; VHS Langenhagen, Tel.: (0511) 73079710 oder VHS Ostkreis Tel.: (05132) 50000.

Nur angemeldete Personen können an der Veranstaltung teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 9 € pro Person.

Foto: Bernd Schwabe, 2013