Von Niedersachsen nach Auschwitz – Eine Ausstellung über die Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus

Eine Wanderausstellung des Vereins für Geschichte und Leben der Sinti und Roma in Niedersachsen e.V.

Zum Inhalt

Sinti und Roma leben seit mehr als 600 Jahren unter uns. Seitdem sind sie als Minderheit die meiste Zeit ausgegrenzt, verdächtigt und verfolgt worden. Insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus wurden sie aus rassistischen Gründen verfolgt und viele Menschen der Minderheit sind in ganz Europa dem nationalsozialistischen Völkermordprogramm zum Opfer gefallen.

Die Ausstellung stellt die Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung der Sinti und Roma vom Mittelalter bis Heute auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsen, wobei der Zeit des Nationalsozialismus ein besonderer Schwerpunkt gewidmet ist.

Sie wurde beireits 2003 erstmalig anlässlich des 60. Jahrestages der Deportation vieler Sinti und Roma aus dem Gebiet des heutigen Niedersachsen erarbeitet. 2018 erhielt sie eine komplette Überarbeitung. Unter anderem wurde sie unter Berücksichtigung des neuesten Forschungsstandes inhaltlich erweitert grafisch neu gestaltet.

Die Ausstellung tourte bereits an vielen Orten in Niedersachsen – in Schulen, Rathäusern und anderen öffentlichen Stätten – und wurde von Tausenden von Besucher_innen gesehen.

Infos für Leihnehmer

Die Ausleihe erfolgt über den „Verein für Geschichte und Leben der Sinti und Roma in Niedersachsen e.V.“, Kontakt siehe oben.

 

Umfang:

  • 25 Tafeln (à 100×80 cm/Drahtseilhängung). Hinzu kommen
  • 3 Biografiebanner
  • 3 Biografie-Roll-Ups (die Banner und Roll-Ups sind inhaltlich gleich)

 

Kosten:

Die Ausleihe der Ausstellung ist grundsätzlich kostenlos. Transport, Auf- und Abbau der Ausstellung sowie Vorträge und/oder pädagogische Arbeit mit der Ausstellung können kostenpflichtig gebucht werden.

 

Kontakt:

Verein für Geschichte und Leben der Sinti und Roma in Niedersachsen e.V.
c/o Reinhold Baaske (Vorsitzender)
Salbeiweg 9
30659 Hannover
Tel. 0511 65 58 86 87