Auswahl: Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel
Angebot

Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus am Beispiel des Strafgefängnisses Wolfenbüttel

Ein Angebot der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

Die Justiz beteiligte sich an der Etablierung und Durchsetzung des nationalsozialistischen Terror-, Unterdrückungs- und Vernichtungssystems. Wichtige Orte des Terrors und der Vernichtung waren neben den Konzentrationslagern und Kriegsgefangenenlagern auch die Gefängnisse und Zuchthäuser. Im Rahmen der Führungs- und Workshop-Angebote der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, die auf die Bedürfnisse der Besuchergruppen zugeschnitten werden, wird der Stellenwert des Strafgefängnisses Wolfenbüttel mit einer ehemaligen Hinrichtungsstätte am historischen Ort erläutert.

Angebot

Die Verfolgung homosexueller Männer nach § 175 StGB in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel des Strafvollzugs in Wolfenbüttel

Ein Angebot der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

Während die Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 in vielerlei Hinsicht einen positiven Neuanfang darstellte, blieb die rechtliche Lage für homosexuelle Männer im Vergleich zur nationalsozialistischen Zeit weitgehend unverändert. Der von der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel angebotene Workshop verdeutlicht die Versäumnisse in der frühen Bundesrepublik, zeigt die Konsequenzen für den Alltag homosexueller Männer auf und stellt die Situation verurteilter Homosexueller in Haftanstalten am Beispiel der JVA Wolfenbüttel dar.

Angebot

Angebote der Gedenkstätte Bergen-Belsen mit Frankreich-Bezug

Ein Angebot der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Bergen-Belsen steht in Frankreich neben Buchenwald und Auschwitz als emblematischer Ort für den Tod, aber auch die Befreiung zahlreicher französischer KZ-Häftlinge. Reisen von „Amicales“ – Verbänden Überlebender – aber auch ein deutsch-französischer Schüleraustausch oder eine Städtepartnerschaft können Anlass für einen Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen sein. Die Gedenkstätte bietet solchen Gruppen spezifische Führungen, Studientage und Seminare in deutscher oder französischer Sprache an.

Angebot

Der Holocaust und andere Genozide. Möglichkeiten und Grenzen eines Vergleichs

Ein Angebot von Bernd Grafe-Ulke, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Der Begriff des Genozids hat sich als juristische wie auch historische Kategorie zur Bezeichnung von unterschiedlichen Formen der Massengewalt weitgehend durchgesetzt. Gleichzeitig ist oft unklar, was genau damit benannt wird. Gegenstand des Seminars ist eine Begriffsklärung und die Frage, inwieweit mithilfe des Genozid-Begriffs ein Vergleich des Holocaust mit anderen historischen und aktuellen Massengewaltverbrechen möglich ist.

Planspiel

Planspiele

Ein Angebot von Bernd Grafe-Ulke, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Hier werden drei unterschiedliche Planspiele vorgestellt: Inhalt, Ablauf, Vorbereitung und Zielgruppen. Die Planspiele können von Multiplikator_innen gebucht bzw. selbst durchgeführt werden.

Angebot

Antiziganismus. Von der Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus bis heute

Ein Angebot von Bernd Grafe-Ulke, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Der Begriff des Antiziganismus beschreibt die Diskriminierung und Verfolgung der Sinti/Sintize und Roma/Romnja, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Ausgangspunkt des Seminars ist die Verfolgungsgeschichte der als „Zigeuner“ stigmatisierten Personengruppen im Nationalsozialismus mit Bezug zum historischen Ort Bergen-Belsen. Darüber hinaus werden Kontinuitäten und aktuelle Formen der Diskriminierung genauer betrachtet.

Angebot

Das Recht, gleiche Rechte zu haben

Ein Angebot von Bernd Grafe-Ulke, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Ausgehend vom historischen Ort Bergen-Belsen bietet das Seminarmodul die Möglichkeit sich mit den Themen Entrechtung, Recht und Gerechtigkeit sowie Grund- und Menschenrechten auseinanderzusetzen. Es kann sowohl für Multiplikator_innen der historisch-politischen Bildungsarbeit als auch für Jugendliche und junge Erwachsene selbst angeboten werden. Das Seminar besteht aus thematischen Bausteinen, die miteinander kombinierbar sind. Die Durchführung des Seminars ist als ein- oder zweitägiges Format möglich.

Angebot

Ideologien der Ungleichwertigkeit: Antisemitismus

Ein Angebot von Bernd Grafe-Ulke, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Das eintägige Seminar widmet sich dem Thema Antisemitismus. Die Teilnehmenden (Jugendliche und junge Erwachsene, Multiplikator_innen) beschäftigen sich mit der Geschichte des Antijudaismus und des Antisemitismus und setzen sich insbesondere auch mit gegenwärtigen Formen von Judenfeindlichkeit auseinander. Im Multiplikator_innen-Seminar werden zudem Fragen, Zugänge und Methoden der pädagogischen Vermittlung in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit thematisiert.

Angebot

Zukunft heißt erinnern: Stadtrundgang zu Orten der Verfolgung und des Widerstands 1933-1945 in Hannover

Ein Angebot des Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover e.V. und des Stadtjugendrings Hannover e.V.

Ein virtueller Stadtrundgang führt zu 30 Orten in der Innenstadt Hannovers, die auf digitalen Stadtplänen markiert sind. Hinterlegt sind Kurztexte und zeitgenössische Fotografien zur Stadtgeschichte der Jahre 1933-1945, denen aktuelle Ansichten gegenüber stehen. Damit wird das Thema Nationalsozialismus und Verfolgung auf konkrete Orte und Personen mit Namen und Gesicht heruntergebrochen. Mediengestütztes und entdeckendes Lernen im städtischen Raum bietet gerade Jugendlichen einen neuen Zugang zur Erinnerungskultur. Zu finden ist der Stadtrundgang unter www.zukunft-heisst-erinnern.de

Lernorte